Ratgeber 2026

Altersvorsorge-Vergleich 2026

Riester, Rürup, bAV, private Rente oder ETF — welche Form lohnt sich bei welchem Einkommen wirklich?

Die gesetzliche Rente wird für die meisten Arbeitnehmer nicht ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu halten — das Rentenniveau sinkt seit Jahren und liegt 2026 bei rund 48 % des letzten Nettos. Wer früh ergänzend privat vorsorgt, kann diese Lücke schließen. Doch welche Form lohnt sich für wen? Dieser Ratgeber vergleicht die fünf wichtigsten Säulen der privaten Altersvorsorge in Deutschland: Riester-Rente, Rürup-Rente (Basisrente), betriebliche Altersvorsorge (bAV), klassische und fondsgebundene private Rentenversicherungen sowie ETF-Sparpläne.

Besonders bei höheren Einkommen lohnt sich der Blick auf die Rürup-Rente: 2026 sind bis zu 29.344 € jährlich steuerlich absetzbar (Verheiratete: 58.688 €), und die Beiträge mindern direkt das zu versteuernde Einkommen — bei einem Spitzensteuersatz von 42 % kann das mehrere tausend Euro Steuerersparnis pro Jahr bedeuten. Riester ist hingegen besonders attraktiv für Familien mit Kindern (Kinderzulage 300 € pro Kind nach 2008 geboren) und Geringverdiener (Grundzulage 175 €). Die bAV bietet Steuer- und Sozialabgabenersparnis, hat aber Nachteile bei der Auszahlung (volle Kranken- und Pflegeversicherungspflicht).

Dieser Ratgeber wird mit konkreten Berechnungsbeispielen, einer Vergleichsmatrix nach Einkommenshöhe und Steuerklasse sowie Tipps zur Kombination der verschiedenen Formen schrittweise erweitert. Bis dahin können Sie mit unserem Brutto-Netto-Rechner die Steuerersparnis durch Vorsorgebeiträge bereits grob abschätzen.

Wird laufend erweitert. Letzte Aktualisierung: 2026.

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